Angaben zu Copilot Studio nachgeschlagen am . Microsoft hat das Abrechnungsmodell dieses Produkts mehrfach geändert; prüfen Sie die verlinkten Quellen, bevor Sie darauf eine Kalkulation aufbauen.
Copilot Studio ist ein Baukasten. Ein KI-Mitarbeiter von Hainzelman ist eine fertige Rolle mit festem Aufgabenzuschnitt, die in Ihren vorhandenen Werkzeugen arbeitet, etwa in Microsoft Teams, und abgibt, wenn ein Mensch entscheiden muss.
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Beim Baukasten entscheiden Sie, was entstehen soll, und tragen anschließend die Verantwortung dafür, dass es weiterläuft. Bei einer Rolle entscheiden Sie dasselbe, gebaut und betrieben wird sie aber von uns: aus dem Katalog, wenn der Zuschnitt passt, sonst als Spezialrolle auf Ihren Prozess.
Bleibt die Frage, die in keiner Preisliste steht: die nach der Souveränität. Copilot Studio setzt ein Azure-Abonnement voraus, baut auf Ihrem Microsoft-Mandanten auf und wird über Microsoft abgerechnet. Anbieter, Laufzeitumgebung, Daten und Rechnung liegen damit bei einem einzigen US-Konzern. Das ist bequem, solange alles läuft, und es ist eine Abhängigkeit, die sich nicht in Teilen ablegen lässt.
Die KI-Mitarbeiter von Hainzelman laufen auf Hainzeloop, unserem eigenen Agenten-Betriebssystem. Agenten sind bei uns kein Zusatz zu einem anderen Produkt, sondern das Produkt, und das seit dem ersten Tag. Hainzeloop ist ein einzelnes Programm auf einem Server, in der EU-Cloud oder bei Ihnen im Haus. Daten, Prompts, Indizes und Protokolle bleiben dort, wo Hainzeloop läuft. Das Sprachmodell ist austauschbar, ohne dass an den Rollen etwas geändert wird, und Ihr Vertrag läuft mit einer GmbH in Halstenbek. Wie das aufgebaut ist, steht auf der Seite für IT-Abteilungen. Das ist gemeint, wenn wir von souveräner KI sprechen: nicht die Abwesenheit jeder Abhängigkeit, sondern eine, die sich einzeln ablegen lässt.
Ein Beispiel: Marie, die Spezialistin für Nachhaltigkeits-Fragebögen liest einen Lieferketten- oder Nachhaltigkeitsfragebogen, sucht die passenden Nachweise in Ihren eigenen Unterlagen zusammen und entwirft die Antwort zur Prüfung, rechtzeitig vor der Frist. Das ist ein enger, wiederkehrender Zuschnitt. Genau so etwas lässt sich auch selbst bauen; die Frage ist nur, ob Sie das möchten.
Copilot Studio ist Microsofts Baukasten für eigene Agenten. Sie beschreiben darin, was ein Agent können soll, in natürlicher Sprache oder über einen grafischen Editor, und veröffentlichen ihn anschließend dort, wo gearbeitet wird: in Microsoft Teams, in Microsoft 365 Copilot und, mit der eigenständigen Lizenz, auch auf Kanälen außerhalb von Microsoft.
Das ist nicht dasselbe wie Microsoft 365 Copilot, und die Verwechslung ist häufig. Microsoft 365 Copilot ist das fertige Produkt, das in Word, Excel, Outlook und Teams mitarbeitet und je Arbeitsplatz lizenziert wird. Copilot Studio ist die Werkbank daneben, mit der Sie selbst etwas bauen. Wenn Sie eigentlich Lizenzpreise je Mitarbeiter vergleichen wollten, stehen die auf unserer Seite zu Microsoft 365 Copilot.
Abgerechnet wird nicht je Nutzer, sondern in Copilot Credits. Ein Paket umfasst 25.000 Credits und kostet 173,30 € je Paket und Monat, mandantenweit. Daneben gibt es die verbrauchsabhängige Abrechnung ohne Vorabfestlegung und eine Vorauszahlung, die laut Microsoft bis zu 20 Prozent spart. Beide Wege setzen ein Azure-Abonnement voraus. Wie viele Credits ein einzelner Vorgang kostet, hängt von der Aktion oder der Antwort ab; eine feste Zahl je Anfrage nennt Microsoft nicht.
Eine Ausnahme ist wichtig, wenn Sie Microsoft 365 Copilot ohnehin einsetzen: Für lizenzierte Nutzer ist die Nutzung von Agenten, die in Microsoft 365 Copilot veröffentlicht sind, in dieser Lizenz enthalten. Wer also nur einen internen Agenten für die eigene Belegschaft bauen will, zahlt dafür unter Umständen nichts zusätzlich.
Quellen: Microsoft Copilot Studio: Pläne und Preise , Microsoft Copilot Studio: Produktseite .
Die Stärke liegt in der Nähe zur vorhandenen Microsoft-Umgebung. Wer ohnehin mit Microsoft 365 arbeitet, baut den Agenten dort, wo Identitäten, Rechte und Daten bereits liegen, und veröffentlicht ihn in Teams. Das ist ein echter Vorteil, solange die Arbeit in dieser Welt stattfindet. Liegt sie daneben, im ERP, in der Buchhaltungssoftware oder im Postfach eines Fachbereichs, endet die Nähe, und es beginnt Integrationsarbeit.
Dazu kommt die Freiheit im Zuschnitt. Ein Baukasten gibt nichts vor, Sie legen selbst fest, was der Agent können soll. Diese Freiheit ist echt, und sie ist zugleich die Rechnung: Was Sie festlegen dürfen, müssen Sie auch festlegen, prüfen und über die Jahre pflegen. Ein fertiger Zuschnitt ist deshalb kein Mangel an Freiheit, sondern eine andere Verteilung der Arbeit. Wo keine Katalogrolle passt, legen Sie den Zuschnitt bei uns ebenso selbst fest; gebaut und betrieben wird er dann als Spezialrolle.
Einen Agenten hat man schnell gebaut und lange zu betreuen. Die folgenden Fragen stehen auf keiner Produktseite, entscheiden aber darüber, ob aus dem Prototyp ein Arbeitsmittel wird. Sie sind keine Hürden, sondern Zuständigkeiten, und jede davon braucht einen Namen.
Nichts davon spricht gegen Copilot Studio. Diese Fragen stellen sich bei jedem Agenten, der produktiv läuft, bei einem KI-Mitarbeiter von uns genauso. Der Unterschied liegt nicht darin, ob sie beantwortet werden müssen, sondern darin, wer sie beantwortet.
Ein selbst gebauter Agent kostet an drei Stellen: beim Guthaben oder der Lizenz, beim Verbrauch im laufenden Betrieb und bei der Arbeitszeit der Menschen, die ihn zuschneiden, prüfen und pflegen. Die ersten beiden Posten stehen am Monatsende auf einer Rechnung. Der dritte nicht, und er ist in aller Regel der größte.
Dem steht ein fester Monatspreis gegenüber. Eine Katalogrolle kostet 149 € im Monat, ab der dritten 129 € und ab der sechsten 99 €, jeweils netto und je Rolle. Darin enthalten sind der Aufgabenzuschnitt, der Betrieb und ein Ansprechpartner, dazu ein Modellbudget von 20 € je Rolle und Monat. Richten Sie die Rolle selbst ein, fällt keine Einrichtungsgebühr an.
Die beiden Rechnungen lassen sich nicht sauber gegeneinanderstellen, weil die eine verbrauchsabhängig ist und die andere nicht. Vergleichbar ist eine andere Größe: wie viel Aufwand im Haus bleibt. Beim Baukasten ist das der Zuschnitt, die Prüfung und die Pflege. Bei einer fertigen Rolle ist es die Entscheidung, ob der Zuschnitt passt.
Vorkonfiguriert heißt dabei nicht unveränderlich. Trifft keine Rolle aus dem Katalog Ihren Ablauf, bauen wir eine Spezialrolle auf Ihren Prozess, mit Testphase und begleiteter Abnahme. Angeschlossen wird an die Systeme, die Sie ohnehin haben: Für die gängigen Werkzeuge im Mittelstand gibt es vorkonfigurierte Konnektoren, Ihr eigenes ERP oder CRM binden wir über standardisierte Schnittstellen an.
Was eine Rolle bei uns kostet, steht vollständig auf der Preisseite. Wie die Plattform dahinter aufgebaut ist, also Betrieb, Modelle und Nachweise, steht auf der Seite für IT-Abteilungen.
| Merkmal | KI-Mitarbeiter von Hainzelman | Copilot Studio |
|---|---|---|
| Tiefe der Microsoft-Integration | Konnektor für Microsoft 365, dazu Outlook und Teams. Die Rechte vergeben Sie im eigenen Mandanten. | Baut unmittelbar auf dem vorhandenen Mandanten auf, mit dessen Identitäten, Rechten und Konnektoren. Hier liegt die Stärke des Baukastens. |
| Arbeiten außerhalb von Microsoft | Nicht an Microsoft gebunden. Dieselbe Rolle arbeitet in DATEV, SAP Business One, Sage oder Lexware, über E-Mail, WhatsApp und Browser, und über REST und Webhooks an Ihrem eigenen ERP oder CRM. Alle Kanäle teilen dasselbe Gedächtnis. | Veröffentlicht wird in Microsoft Teams und in Microsoft 365 Copilot. Kanäle außerhalb von Microsoft setzen laut Preisseite die eigenständige Copilot-Studio-Lizenz voraus. |
| Was Sie dafür brauchen | Lesezugriff auf den Ordner oder das Postfach, um das es geht, und einen Kanal, über den Sie die Rolle ansprechen. | Ein Azure-Abonnement, und zwar für beide Abrechnungswege. |
| Wovon Sie abhängen | Von uns, und das lässt sich in Teilen ablegen: Hainzeloop läuft auf einem Server in der EU-Cloud oder bei Ihnen im Haus, das Sprachmodell ist austauschbar, ohne dass an den Rollen etwas geändert wird, und der Vertrag läuft mit einer GmbH in Halstenbek. | Von Microsoft, und zwar an mehreren Stellen zugleich: Mandant, Azure-Abonnement, Laufzeitumgebung und Abrechnung. |
| Kosten im Voraus bekannt | Fester Monatspreis je Rolle, Modellbudget enthalten. Die Rechnung ändert sich nicht, wenn die Rolle mehr zu tun bekommt. | Verbrauchsabhängig in Copilot Credits, deren Zahl je Aktion unterschiedlich ausfällt, dazu die Arbeitszeit im Haus. Vorauszahlung senkt den Preis je Credit. |
| Was Ihre Leute dafür lernen müssen | Nichts Neues. Gefragt wird dort, wo ohnehin gearbeitet wird, kein zusätzliches System und kein eigenes Chatfenster. | Der gebaute Agent ist ein eigener Gesprächspartner, den man kennen, finden und ansprechen muss. Veröffentlicht wird er in Teams oder in Microsoft 365 Copilot. |
| Wer baut und pflegt | Wir, im Monatspreis enthalten, mit einem Ansprechpartner und einem Vertrag, der Störungsbehebung regelt. | Ihr Team, mit eigener Zuständigkeit für Zuschnitt, Prüfung und Nachfolge. |
| Selbst ändern und erweitern | Katalogrollen haben einen festen Zuschnitt. Weicht Ihr Ablauf davon ab, bauen wir daraus eine Spezialrolle. Geändert wird über uns, nicht von Ihnen. | Sie legen fest, was der Agent tut, ergänzen eigene Abläufe und Konnektoren und ändern das jederzeit selbst. Hier liegt die zweite Stärke des Baukastens. |
| Vertragliche Einbettung | Eigener Vertrag mit uns, monatlich kündbar. | Läuft über das vorhandene Microsoft-Verhältnis, was die Beschaffung abkürzt, verlangt daneben aber ein Azure-Abonnement. |
| Zeit bis zum ersten Einsatz | Im Self-Service Minuten bis wenige Stunden, ohne Einrichtungsgebühr. | Abhängig vom Zuschnitt und von den eigenen Kapazitäten. |
Die Angaben zu Copilot Studio stammen aus den oben verlinkten Quellen, Stand 4. November 2026. Die Angaben zu unseren Rollen finden Sie auf der Preisseite und in den einzelnen Rollenprofilen.
Copilot Studio ist die richtige Wahl, wenn Sie eine IT-Mannschaft mit eigenen Entwicklungskapazitäten haben, wenn Sie den Zuschnitt selbst bestimmen und jederzeit selbst ändern wollen, ohne dafür mit einem Anbieter zu sprechen. Wer ohnehin tief in Microsoft 365 steckt, hat zusätzlich den kürzesten Weg zu Identitäten, Rechten und Daten. Die Kehrseite derselben Nähe: Der Agent lebt in dieser Welt, und was außerhalb davon liegt, kommt über zusätzliche Kanäle oder gar nicht dazu.
Ein betreuter KI-Mitarbeiter passt, wenn eine wiederkehrende Aufgabe erledigt werden soll und im Haus niemand die Zeit hat, einen Agenten zu bauen und dauerhaft zu pflegen. Das gilt auch dann, wenn Ihr Ablauf eigen ist: Dafür gibt es die Spezialrolle, die wir auf Ihren Prozess bauen und an Ihre Systeme anschließen. Und es gilt besonders dann, wenn die Arbeit nicht in Microsoft stattfindet, sondern in DATEV, im ERP oder im Postfach. Dann zählt nicht, wie weit sich etwas selbst anpassen lässt, sondern wann es läuft und wer sich kümmert, wenn es das einmal nicht tut.
Beides nebeneinander ist der Normalfall und kein Widerspruch. Viele Betriebe bauen selbst, was ihr Kerngeschäft betrifft, und kaufen fertig zu, was überall gleich aussieht. Ein selbst gebauter Agent für das eigene Fachverfahren und eine fertige Rolle für die Fragebögen schließen einander nicht aus.
Wie dieselbe Frage jenseits der quelloffenen Agenten aussieht, mit Beispielen aus laufenden Projekten, steht im Beitrag KI-Agenten im Mittelstand.
Microsoft 365 Copilot ist das fertige Produkt, das in Word, Excel, Outlook und Teams mitarbeitet und je Arbeitsplatz lizenziert wird. Copilot Studio ist der Baukasten, mit dem Sie selbst Agenten bauen und sie unter anderem in Teams und in Microsoft 365 Copilot veröffentlichen. Das eine kauft man fertig, das andere baut man selbst.
Microsoft nennt auf der Preisseite zwei Wege: die eigenständige Abrechnung über Copilot Credits, als Paket zu 173,30 € je Monat für 25.000 Credits oder verbrauchsabhängig, und die Nutzung im Rahmen einer vorhandenen Microsoft-365-Copilot-Lizenz für Agenten, die in Microsoft 365 Copilot veröffentlicht sind. Beide Wege setzen ein Azure-Abonnement voraus. Welche Lizenz in Ihrem Fall genau nötig ist, steht in Microsofts Lizenzleitfaden; das hängt davon ab, wo der Agent veröffentlicht wird und wer ihn nutzt.
Einen ersten Prototyp hat man schnell, das ist die Stärke solcher Baukästen. Wie lange es bis zum Arbeitsmittel dauert, hängt nicht am Werkzeug, sondern an den Fragen weiter oben auf dieser Seite: Zuschnitt festhalten, Quellen zusammenstellen und aktuell halten, Antworten fachlich prüfen, Rechte ordnen und eine Nachfolge benennen. Diese Arbeit fällt unabhängig vom Hersteller an.
Das ist eine Frage für Ihre Rechtsberatung und hängt vom Einzelfall ab, wir beantworten sie hier nicht. Praktisch lässt sich das Risiko aber begrenzen, und zwar über den Zuschnitt: Die KI-Mitarbeiter von Hainzelman entwerfen und schlagen vor, sie entscheiden nicht. Was nach außen geht oder jemanden bindet, geht vorher über einen Menschen. Dieselbe Grenze können Sie auch einem selbst gebauten Agenten geben.
Ja, und das ist eher die Regel als die Ausnahme. Beide lassen sich dort ansprechen, wo Ihr Team ohnehin arbeitet, Microsoft Teams eingeschlossen, beide greifen auf freigegebene Unterlagen zu, und sie kommen sich nicht ins Gehege. Üblich ist die Aufteilung nach der Frage, wer sich kümmern soll: selbst bauen, was Sie selbst in der Hand behalten wollen, abgeben, wofür im Haus die Zeit fehlt. Dass eine Aufgabe eigen ist, spricht dabei nicht gegen uns, denn dafür gibt es die Spezialrolle.
Unabhängiger ja, vollständig frei davon wäre eine Behauptung, die wir nicht halten könnten. Die leistungsfähigsten Sprachmodelle kommen derzeit überwiegend von US-Anbietern, und wir setzen sie ein, wo sie die beste Antwort liefern. Der Unterschied liegt in der Bauweise. Das Modell ist bei uns austauschbar, ohne dass an Ihren Rollen etwas geändert wird, und es entscheidet nicht darüber, wo Ihre Daten liegen: Daten, Prompts, Indizes und Protokolle bleiben dort, wo Hainzeloop läuft, in der EU oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum, und Kundendaten fließen nicht in das Training von Foundation-Modellen. Bei einem Baukasten, der ein Azure-Abonnement voraussetzt, hängen Laufzeitumgebung, Abrechnung und Daten dagegen an einem einzigen Anbieter.
Ja. Der Katalog ist der schnelle Weg, nicht die Grenze. Trifft keine Katalogrolle Ihren Ablauf, bauen wir eine Spezialrolle auf Ihren Prozess, mit Testphase und begleiteter Abnahme; größere Rollen beginnen mit einem Specification Sprint. Angebunden wird an die Systeme, die Sie ohnehin haben: Für die gängigen Werkzeuge im Mittelstand gibt es vorkonfigurierte Konnektoren, Ihr eigenes ERP oder CRM binden wir über standardisierte Schnittstellen an. Der Unterschied zum Baukasten liegt also nicht darin, ob etwas Eigenes entstehen kann, sondern darin, wer es baut und wer es danach pflegt.
Wenn Sie wissen wollen, wie weit ein fester Zuschnitt trägt, ist der schnellste Weg, eine Rolle einen Monat lang arbeiten zu lassen. Das beantwortet die Frage besser als jede Gegenüberstellung.
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