Angaben zu OpenClaw nachgeschlagen am . Das Projekt veröffentlicht häufig; prüfen Sie die verlinkten Quellen, bevor Sie darauf etwas aufbauen.
OpenClaw ist ein quelloffener KI-Agent, der auf dem Rechner seines Nutzers läuft und dort Aufgaben übernimmt, mit Zugriff auf Dateien, Postfach und Programme. Anfang 2026 ist er sehr schnell bekannt geworden, auch auf Arbeitsrechnern, ohne dass die IT immer davon wusste. Die OpenClaw Foundation nennt als Anlass für die Enterprise-Fassung ausdrücklich die Anforderungen an Sicherheit und Steuerung, die Unternehmen stellen, bevor sie Agenten einsetzen.
Genau da setzt OpenClaw Enterprise an. Am 29. September 2026 hat die Foundation diese Steuerungsebene für dauerhaft laufende Agenten vorgestellt, zusammen mit Red Hat und Nvidia; das Projekt stammt ursprünglich von OpenAI und wurde der Foundation übergeben. Sie trennt Mandanten voneinander, vergibt feingranulare Rechte, kapselt Agenten in Sandboxes und protokolliert manipulationssicher, wer was ausgelöst hat.
Das Entscheidende zuerst, weil es stimmt und weil es der Kern des Angebots ist: OpenClaw Enterprise steht unter der MIT-Lizenz, läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur und kostet keine Lizenzgebühr. Wer eine IT-Mannschaft hat und selbst bestimmen will, worauf seine Agenten laufen, bekommt hier etwas, wofür anderswo Geld verlangt wird.
Zwei Punkte gehören zur vollständigen Antwort. Die Steuerungsebene ist noch vor Version 1.0 und wird für interne Pilotvorhaben empfohlen, nicht für geschäftskritische Abläufe; Version 1.0 ist für später in diesem Jahr angekündigt. Und kostenlos ist die Software, nicht der Betrieb. Serverkosten, Modellkosten und die Arbeitszeit der Menschen, die das Ganze am Laufen halten, zahlt, wer es einsetzt.
Quellen: OpenClaw Enterprise, Ankündigung der OpenClaw Foundation , openclaw/openclaw-enterprise auf GitHub, Lizenz und Installation .
Software herunterzuladen dauert eine Stunde. Sie so zu betreiben, dass Sie einem Prüfer, einem Kunden oder Ihrem eigenen Betriebsrat Rede und Antwort stehen können, ist etwas anderes. Diese Fragen muss klären, wer einen Agenten produktiv einsetzt, unabhängig davon, von wem die Software stammt:
In einem Betrieb mit vierzig Leuten gibt es die Person, die das alles nebenher mitmacht, in aller Regel nicht. Das ist kein Argument gegen OpenClaw. Es ist das Argument dafür, vorher ehrlich zu rechnen, was der Betrieb an Arbeitszeit kostet.
Die Software kostet nichts. Die Betriebsverantwortung kostet. Bei einem selbst betriebenen Agenten fallen die Posten auseinander: Server oder Cluster, der Vertrag mit dem Modellanbieter, die Arbeitszeit für Einrichtung, Updates und Störungen, und die Zeit, die jemand braucht, um den Aufgabenzuschnitt überhaupt festzulegen. Keiner dieser Posten steht in einer Preisliste, und zusammen sind sie der größte Teil der Rechnung.
Bei uns steht ein Betrag im Monat, und darin ist das alles enthalten: Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum, die Modellkosten im Rahmen eines enthaltenen Budgets, Störungsbehebung und die laufende Verbesserung der Rolle. Was eine Rolle kostet, steht auf der Preisseite, und zwar vollständig.
Der ehrliche Vergleich lautet deshalb nicht "kostenlos gegen kostenpflichtig". Er lautet: Haben Sie die Leute, die den Betrieb übernehmen, oder kaufen Sie das Ergebnis ein?
Was eine Rolle bei uns kostet, steht vollständig auf der Preisseite. Wie die Plattform dahinter aufgebaut ist, also Betrieb, Modelle und Nachweise, steht auf der Seite für IT-Abteilungen.
OpenClaw ist ein Bausatz für Agenten. Ein KI-Mitarbeiter ist eine fertige Rolle mit festem Aufgabenzuschnitt, die in Microsoft Teams arbeitet und abgibt, sobald ein Mensch entscheiden muss.
Beim Bausatz legen Sie fest, was der Agent können soll, und bauen es. Bei der Rolle ist das bereits festgelegt, und Sie entscheiden, ob der Zuschnitt zu Ihrer Aufgabe passt.
Ein Beispiel: Hauke, die Dokumenten-Auskunft liest Ihre Handbücher, Verfahrensanweisungen und abgelegten Vorgänge ein und beantwortet Fragen daraus in Teams, mit Fundstelle zu jeder Antwort. Geben die Unterlagen nichts her, sagt er das, statt sich eine Antwort auszudenken. Dafür braucht es keinen Cluster und keine Rechtevergabe im Haus; nötig ist Lesezugriff auf einen Ordner und auf Teams.
| Merkmal | KI-Mitarbeiter von Hainzelman | OpenClaw |
|---|---|---|
| Lizenzkosten | Fester Monatspreis je Rolle. Darin enthalten sind Betrieb, Modellbudget und Betreuung. | Keine. Die Steuerungsebene steht unter der MIT-Lizenz und ist frei nutzbar, auch kommerziell. |
| Anpassbarkeit | Katalogrollen haben einen festen Zuschnitt. Weicht Ihr Ablauf davon ab, wird daraus eine Spezialrolle, und die bauen wir. | Der Quelltext liegt offen. Sie können jedes Verhalten ändern, solange Sie jemanden haben, der es tut. |
| Unabhängigkeit vom Anbieter | Monatlich kündbar, Ihre Daten bleiben Ihre. Betrieb und Weiterentwicklung liegen aber bei uns. | Vollständig. Eine freie Lizenz lässt sich nicht zurückziehen, und das Projekt liegt bei einer gemeinnützigen Stiftung. |
| Wahl des Sprachmodells | Wir wählen das Modell nach Eignung, Kosten und Datenschutz aus und können es wechseln, ohne dass sich für Sie etwas ändert. | Sie wählen es selbst und schließen den Vertrag mit dem Modellanbieter ebenfalls selbst ab. |
| Was Sie an IT brauchen | Nichts Eigenes. Lesezugriff auf den Ordner oder das Postfach, um das es geht, und Microsoft Teams. | Docker Compose für den Anfang, für den Dauerbetrieb ein Kubernetes-Cluster, dazu jemanden, der beides betreut. |
| Reifegrad | Die Rollen laufen bei Kunden im Tagesgeschäft. | Vor Version 1.0, von der Foundation für interne Pilotvorhaben empfohlen. 1.0 ist für später in diesem Jahr angekündigt. |
| Wer geradesteht | Ein Vertrag, eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO und eine Nummer, die Sie anrufen können. | Sie selbst. Quelloffene Software wird ohne Gewährleistung bereitgestellt; Unterstützung gibt es über die Gemeinschaft oder über Dienstleister. |
Die Angaben zu OpenClaw stammen aus den oben verlinkten Quellen, Stand 23. Oktober 2026. Die Angaben zu unseren Rollen finden Sie auf der Preisseite und in den einzelnen Rollenprofilen.
Die quelloffene Lösung ist die richtige Wahl, wenn Sie eine eigene IT-Mannschaft haben, Kubernetes ohnehin betreiben und selbst bestimmen wollen, welches Modell womit spricht. Dann bekommen Sie eine Steuerungsebene, die Ihnen niemand wegnehmen oder verteuern kann, und Sie können sie genau auf Ihr Haus zuschneiden. Wer so arbeitet, braucht uns für diesen Teil nicht.
Ein betreuter KI-Mitarbeiter passt, wenn eine wiederkehrende Aufgabe heute an einer Person hängt und liegen bleibt, sobald diese Person fehlt. Sie wollen in dem Fall keine Plattform, sondern dass die Arbeit erledigt wird. Dafür bekommen Sie eine Rolle mit festem Zuschnitt, einen Preis im Monat und jemanden, der sich kümmert, wenn etwas klemmt.
Beides nebeneinander ist kein Widerspruch, und in Betrieben mit eigener IT sehen wir genau das: eine selbst betriebene Umgebung für die Experimente der Entwickler, und daneben eine betreute Rolle für die Aufgabe im Tagesgeschäft, die niemand als Projekt führen will.
Wie dieselbe Frage jenseits der quelloffenen Agenten aussieht, mit Beispielen aus laufenden Projekten, steht im Beitrag KI-Agenten im Mittelstand.
Die Software ja. Sie steht unter der MIT-Lizenz und darf auch kommerziell genutzt werden, ohne Lizenzgebühr. Nicht kostenlos ist der Betrieb: Server oder Cluster, der Vertrag mit dem Modellanbieter und die Arbeitszeit für Einrichtung, Updates und Störungen zahlt, wer die Software einsetzt. Stand dieser Angaben ist der 23. Oktober 2026.
Die Steuerungsebene läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur, lokal mit Docker Compose oder auf einem Kubernetes-Cluster. Sie ist damit unabhängig davon, ob Ihr Haus Microsoft 365 nutzt. Was ein Agent dort sehen und tun darf, richten Sie selbst ein, über die Rechte Ihres Mandanten. Fertige Anbindungen dafür gehören nicht zum Kern des Projekts, sondern sind ein Stück Arbeit auf Ihrer Seite.
Bei einer selbst betriebenen Lösung hängt das daran, welches Sprachmodell Sie anbinden und was in dessen Vertrag steht. Die Steuerungsebene selbst bringt kein Modell mit und trifft diese Entscheidung nicht für Sie. Bei uns ist sie getroffen: Verarbeitung und Speicherung erfolgen auf Infrastruktur innerhalb der EU, vorrangig in Deutschland, auf Wunsch in Ihrem eigenen Rechenzentrum. Wir verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich in Ihrem Auftrag und schließen vor dem Produktivbetrieb eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO.
Für das Ergebnis bleibt in beiden Fällen Ihr Haus verantwortlich, weil ein Mensch freigibt, bevor etwas nach außen geht. Der Unterschied liegt davor. Quelloffene Software wird ohne Gewährleistung bereitgestellt; wenn der Betrieb klemmt, ist das Ihr Problem. Bei uns gibt es einen Vertrag, in dem Verfügbarkeit, Störungsbehebung und Haftung geregelt sind, und einen Ansprechpartner. Was im Einzelnen gilt, steht in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Für den Selbstbetrieb praktisch ja. Jemand muss den Cluster betreuen, Updates einspielen, Rechte schneiden und bei Sicherheitsmeldungen reagieren. Für eine Katalogrolle bei uns brauchen Sie das nicht: Lesezugriff auf den Ordner oder das Postfach, um das es geht, und Microsoft Teams genügen. Fünf Rollen richten Sie sogar selbst ein, in Minuten bis wenigen Stunden.
Sagen Sie uns, welche Aufgabe bei Ihnen regelmäßig liegen bleibt und wie viel IT Sie im Haus haben. Dann sagen wir Ihnen, ob eine Rolle von uns der kürzere Weg ist oder ob Sie das besser selbst bauen.